SCHACH

– eines der ältesten und faszinierendsten Spiele der Menschheit.

In meiner Jugend war ich ganz und gar vom Schachfieber infiziert. Ich nahm erfolgreich an Schachturnieren teil, wurde Stadt-, Kreis- , Harzer-  und Bezirksmeister und erreichte das Finale der besten Zehn bei der niedersächsischen Landesmeisterschaft. Das war schon ganz ordentlich, zumal seinerzeit nicht in Altersklassen unterschieden wurde - so wie heute (U18, U17, U16 etc). Mit Siebzehn nach der Niedersachsenmeisterschaft 1966 war die Dame auf dem Schachbrett für mich nicht mehr das wichtigste weibliche Wesen auf der Welt. Zwar errang ich den folgenden Jahren noch den ein- oder anderen Erfolg, doch der leidenschaftliche Enthusiasmus war dahin.

Mittlerweile im Ruhestand bin ich gern mit meiner Kamera unterwegs. Nach Jahrzehnten der Schachabstinenz nahm ich in Lüneburg die Gelegenheit wahr, mal wieder Turnierluft zu schnuppern. Das dortige Schachfestival war mit zahlreichen Großmeistern sehr gut besetzt. Und auch der Austragungsort mit seiner „familiären“ Atmosphäre bot beste Voraussetzungen für einen rundum beachtlichen Turnierablauf. Im Unterschied zu früher drückte ich nicht mehr auf den Hebel einer Schachuhr, sondern auf die Aufnahmetaste meines Camcorders.

Im Gegensatz zum meist hektischen Alltagsgeschehen kann das Flair einer Schachveranstaltung mit tickenden Uhren und im Flüsterton gehaltenen Gesprächen für den Besucher ohne Zeitnot duchaus zu einer "Entschleunigung" führen … ambitionierte Schachspieler nehme ich hiervon ausdrücklich aus.

Mein Film hat eine Länge von 26 Minuten und ist 412 MB groß. Wer also nicht über ein schnelles Internet verfügt, muss einige Minuten warten. Positiv gesehen der Auftakt für eine halbstündige Entschleunigung ... (c/07-2017)

Begriffserklärungen im Video:
GM = Großmeister, IM = Internationaler Meister,
WGM = Woman Grand Master

1964: mit 15 Jahren in der
Braunlager Herrenmannschaft
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Turnierschach
Anfang 70er
Mannschaftsmeisterschaft 1971