Grün oder weiß – für Skispringer ist die Aufsprungfläche nicht mehr so maßgeblich. Das Skispringen entwickelt sich zum Ganzjahressport. Statt händeringend auf die weiße Pracht zu warten und über den Klimawechsel zu sinnieren, ersonnen helle Köpfe die Unabhängigkeit von der einstigen Primärbedingung Schnee. Alternativ wird dabei der Aufsprungbereich mit Kunststoffmatten ausgelegt, die gewässert eine ähnliche Gleitfähigkeit wie Schnee aufweisen. Der Anlauf besteht zumeist aus einer Keramik- oder Porzellanspur. Natürlich ist jede „grüne“ Schanzenanlage TÜV-geprüft und mit einer Zertifizierung des Deutschen Skiverbandes geadelt. So kann nur derber Wind eine Sprunglauf-Veranstaltung noch stoppen. (siehe Video vom Mattenspringen auf der Brlg. Brockenwegschanze, 5Min. 86MB)

Mit Sturm war jedoch nicht zu rechnen, als ich mich bei schönstem Sonnenwetter zur Braunlager Brockenwegschanze aufmachte, um das kühne Geschehen zu filmen. (5Min.86MB)

Skispringen auf Kunststoff-Matten
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