RADAU-WASSERFALL
Die Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn eröffnete 1838 die erste Eisenbahnstrecke in Deutschland zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel. 1841 wurde die Strecke verlängert bis Neustadt, dem späteren Bad Harzburg. Die neue Bahnstrecke brachte den Tourismus in die aufstrebende Ortschaft. Um eine touristische Attraktion zu schaffen, gab die Braunschweigische Staatseisenbahn den künstlichen Wasserfall in Auftrag. Zwei Jahre wurde gebaut und angelegt, damit ab 1859 Bad Harzburger Gäste einen "echten" Wasserfall bestaunen konnten. Oben wurde ein rd 1000 m langer Kanal (Hanggraben) angelegt, dessen Wasser den Wasserfall am 23 Meter hohen Felsabsturz speist. Nach dem Sturz fließt das Wasser in die Radau ein.

Der "Radaufall" ist bis zum heutigen Tage eine beliebte Touristenattraktion geblieben. Gewiss auch wegen seiner direkten Lage an der viel befahrenen B4 zwischen Bad Harzburg und Braunlage.

Unmittelbar am Radaufall sorgt die Waldgaststätte "Radau-Wasserfall" mit Kaffeegarten für das leibliche Wohl der Gäste und Wanderer.

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