DIE GESCHICHTE DER BRAUNLAGER SCHANZEN

Den gesamten Sommer 2014 über sorgte der geplante Abriss der maroden Wurmbergschanze für regionales und landesweites Medieninteresse. Nicht weiter verwunderlich, denn eine große Sprungschanze auf dem höchsten Berg eines Bundeslandes ist eine einmalige Konstellation! Es gab zwar einige Proteste gegen die Demontierung, doch die Verwaltung zog den aus ihrer Sicht alternativlosen Abriss wegen Gefährdung gnadenlos durch. Ohne seine prägende Silhouette präsentiert sich der Wurmberg jetzt wie ein Allerweltsberg.

Da versöhnt ein Blick in die Vergangenheit. In Braunlages Heimat- und Skimuseum findet der Interessierte viele Exponate und Fotos von der Entwicklung des Skispringens einschließlich Schanzenbau.

Nachhaltiger ist Geschichte natürlich, wenn sie geschildert wird. Der ehemalige Museumsleiter, Karl-Günther Fischer, erzählt in meinen Videos von den ersten Sprungversuchen in der Kollie bis hin zum Bau des großen Schanzenturms auf dem Wurmberg.

Also von jenem Anlaufturm, der 63 Jahre lang als weithin sichtbares Wahrzeichen auch für die Wiege des ersten Skilaufs in Deutschland stand. c/2014

Anmerkung Ende 2018: Der neue Turm auf dem Wurmberg, von Frau Laubner beauftragt (Tochter des ehemaligen Wurmbergwirtes Oskar Wesche) präsentiert sich schon in imposanter Pracht (zumindest aus der Ferne) Er weist sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit dem abgerissenen Schanzenturm auf und erfreut so das Auge des Betrachters Foto

VideoHD-Lfzt. 10.Min, 307 MB
Aufnahmen wenige Tage
VOR dem Abriss...
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Aufnahmen wenige Tage
NACH dem Abriss...
Luftaufnahmen