Unendlich wie Sterne im Universum erscheint die Zahl der Webseiten im WorldWideWeb. So ist jeder Webanbieter natürlich erfreut, wenn seine Webpräsenz in diesem ganzen Internetwust überhaupt entdeckt wird. Die Beiträge auf meiner Homepage sind zweckfrei und unterliegen keinem ökonomischen Zwang. Die Bandbreite erstreckt sich von Berichten über aktuelles Geschehen zu humorvollen Erzählungen oder Schilderungen von Zeitzeugen. Ferner ergänzen Fotos, Videos und Hörspiele die Angebotspalette. Gefallen dem zufälligen oder wiederholten Besucher meine umfangreichen Bemühungen, ist das eine schöne Bestätigung und ich sage gern:
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Als der Oberjägermeister am 25.Mai 1776 in Kopenhagen starb, ging ein rastloses und äußerst erfolgreiches Leben zu Ende. Geboren am 23.3.1669 in Oberstadt (Thüringen) und ausgebildet in Blankenburg (Harz) galt der Oberjägermeister schon bald als herausragender Experte im Jagd- und Forstwesen. Er setzte hierbei früh auf Nachhaltigkeit sprich einer geregelten Forstwirtschaft. Ende 1748 erhielt er den Auftrag, den ersten Kartoffelanbau im Oberharzer Örtchen Braunlage zu versuchen. Dessen Bevölkerung litt nach einer langen Krise speziell im Bergbau unter Hungersnöten. Das Knollengewächs sollte helfen, die Grundversorgung zu sichern. Doch der ausgewählte Forstort Brandhai erwies sich aus unterschiedlichen Gründen als Flop. Mehr darüber ist im Dossier von Rolf Lüer nachzulesen.
Von Langen, welcher stets von seinem jüngen Bruder Franz Philipp begleitet wurde, engagierte sich indes erfolgreich in anderen Ländern. So betrieb er in Norwegen und Dänemark den Aufbau des Forstwesens. Ferner erwarb er sich hierzulande als Wirtschaftsreformer große Achtung, gründete Torfwerke und Glashütten und initiierte die Fürstenberger Porzellanmanufaktur. Dies tat er mit hoher sozialer Kompetenz. Auf seine Initiative hin entstanden Arbeitersiedlungen und eine Armenkasse, darüber hinaus die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. 1776 verstarb der unermüdlich Schaffende in Kopenhagen. Viele Ortschaften wie Treseburg, Boffzen oder Oberstadt ehrten im Laufe der Zeit den Verstorbenen voller Respekt mit Gedenkstätten.
So auch Braunlage - trotz der anfänglichen Pleiten. Vielleicht wurden aus diesem Grund gleich drei Denkmäler aufgestellt: im Brandhai, an der Steinklippe in der Kollie und im Steinfeld. Und auch eine Straße trägt hier seit 1952 seinen Namen. Zu seinem 250. Todestag am 25.Mai 2026 eröffnete das hiesige Heimatmuseum eine Ausstellung über die geniale Persönlichkeit.
1. HD-VIDEO
(Lfzt. 5:50 Min.)
c/2017
2. DOSSIER
