Unendlich wie Sterne im Universum erscheint die Zahl der Webseiten im WorldWideWeb. So ist jeder Webanbieter natürlich erfreut, wenn seine Webpräsenz in diesem ganzen Internetwust überhaupt entdeckt wird. Die Beiträge auf meiner Homepage sind zweckfrei und unterliegen keinem ökonomischen Zwang. Die Bandbreite erstreckt sich von Berichten zu aktuellem Geschehen über humorvolle Erzählungen oder Zeitzeugenberichten zu Fotos, Videos und Hörspielen. Gefällt dem zufälligen oder wiederholten Besucher meine Angebotspalette, ist das eine schöne Bestätigung meiner umfangreichen Bemühungen - und so sage ich gern:

HERZLICH WILLKOMMEN

Bericht über eine außergewöhnliche Reise anno 1938
Video Lfzt. 27 Min.
„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen …“ - das wusste schon der Dichter Matthias Claudius. Erzählungen über das Erlebte und Gesehene sind seit jeher geprägt von Geschmack, Anlass und Interesse. Als Mitbringsel dienten in früheren Zeiten zumeist Ansichtskarten oder andere kleine Andenken vom Urlaubsort. Wer bereits über eine Kamera verfügte, klebte die selbstgemachten Fotoaufnahmen von malerischen Sonnenuntergängen oder Sehenswürdigkeiten in ein Album und versah diese mit kleinen Anmerkungen.

Von bemerkenswerter Güte nimmt sich dagegen das fast 90jährige Reise-Protokoll dreier bekannter Braunlager Persönlichkeiten aus. Ihr Ziel im August 1938 war Bayern - mit dem Automobil in den Süden Deutschlands.

Ein Chauffeur sorgte dafür, dass seine Harzer Fahrgäste mit offenen Augen und wachem Geist die Gegend bestaunen und sich sorglos den dionysischen Genüssen in Form von Gerstensaft, leckeren Viktualien sowie dem Anblick schmucker Damenwelt hingeben konnten. Da die Herren zur gebildeten Schicht gehörten, garnierten sie ihre Eindrücke mit philosophischem Gedankengut oder nahmen vergleichend Anleihen in der griechischen Mythologie nach dem apollonischen Prinzip: Erkenne dich selbst! Am Ende enstand eine meisterliche Reportage mit beeindruckenden Bildern.

Ecki Friedrich fand den Band im Nachlass seines Großvaters, und wir beschlossen, das ungewöhnliche Werk in einem Video vorzustellen. Das Ergebnis dürfte selbst unter Berücksichtigung heutiger Sehgewohnheiten erfreuen.

Artikel Goslarsche Zeitung
vom 28.5.24
klick